Sonntag, 23. April 2017

momentaufnahme // 45


 Was hat mich diese Woche glücklich gemacht?
Wir liegen endlich im Endspurt für die Konzertprobe und -vorbereitungen und ich bin so froh, wenn ich diesen Teil aus meinem Kopf verbannen kann. Dafür laufen die Probe aber wirklich rund und bis auf ein paar Kleinigkeiten sitzen die Lieder.
 Das heutige Ausschlafen. 
Opa geht es wieder etwas besser und er befindet sich nun in der geriatrischen Reha.

Was hat mich diese Woche beschäftigt? 
Leben 1.0 fordert mich gerade sehr ein - das Leben im Virtuellen bleibt dabei sehr auf der Strecke. Das ist äußerst schade, aber nun mal nicht zu ändern. 
Ich denke immer noch viel über L. bzw. viel mehr über H. nach und schreibe ihr jeden Tag eine Nachricht und hin und wieder telefonieren wir. Alles ist noch so frisch und irgendwie für ich unfassbar. Trotzdem geht das Leben weiter. Irgendwie traurig. 
Ich bin nicht mal zum Haushalt machen gekommen, in dieser Woche. 
Und: Schnee? Ernsthaft jetzt?

 Der allerbeste Moment der Woche?
Am Donnerstag war ich mit Mama, meiner Cousine und der Kleinen im IKEA und wir hatten soviel Spaß und die Kleine war so super drauf. Und sie plappert schon ganz groß mit ihrem Spiegelbild. 


Donnerstag, 20. April 2017

Rezension: 'Die neue Schrebergarten-Kultur' von Caroline Lahusen u. Sylvia Doria

Caroline Lahusen u. Sylvia Doria - Die neue Schrebergarten-Kultur
Lust auf Laube
Bildband // DVA
191 Seiten // 29,99€
* Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von DVA zur Verfügung gestellt!



 Das freie Leben im eigenen Grün
Die Schrebergarten-Kultur wandelt sich - spießig ist die eigene Datsche, Laube, Hütte schon lange nicht mehr, sondern Ausdruck einer neuen, individuellen Lebenskultur, die in den Städten immer mehr um sich greift. Hier findet man sowohl Freiraum für die eigene Gestaltung als auch Verbundenheit zur Natur und Integration in eine lebendige Gemeinschaft. 20 Gärten aus verschiedenen deutschen Großstädten zeigen die Vielfalt dieser neuen Kultur und der Menschen, die sie prägen - die auf sehr unterschiedlichen Lebenswegen zu ihrem ganz persönlichen Gartenglück gefunden haben.






... So war's ...

Das Buch ist ein Augenschmaus. Das kann ich gleich von Anfang an sagen.
Es wird darin von 20 verschiedenen Schrebergärten berichtet, die von ihren Schöpfern zum Teil veerbt, verkauft, verpachtet, etc. bekommen worden sind.
20 ganz unterschiedliche Gärten, die von ganz unterschiedlichen Paaren und Familien bewirtschaftet und geliebt werden.
Das Buch wartet mit vielen Bildern auf, diese zeigen nicht nur, wie unterschiedlich Schrebergarten gestaltet und hergerichtet werden können (und wie unterschiedlich die Vorgaben/ Umgebungen sind), sondern zeigen auch, wer hinter der Gestaltung und Bewirtschaftung steckt.
Neben den Bildern gibt es viele erklärende und erzählenden Texte, von ganz unterschiedlichen Ausgangspunkten ausgehend.

Jetzt muss ich ja gestehen, dass ich selbst noch nie einen Schrebergarten in echt gesehen, geschweige denn einen betreten habe. Ich mag aber die Idee und die Möglichkeiten, die da drin stecken. (Mal abgesehen davon, dass Schrebergärten eine gute Basis für Krimis bilden und auch, dass die erste Vorstellung von einem Schrebergarten so herrlich spießig ist - auch wenn das Buch mit diesem Vorurteil direkt aufräumt.)

Die vorgestellten Kleingärtner find ich überaus sympathisch, die zum Teil wirklich alles aus den Gärten rausgeholt haben. Die Gärten stellen sich als kleine Paradiese dar, die, obwohl sie mit einiger Arbeit verbunden sind, auch viel wiedergeben (und nicht nur erntefrisches Gemüse). Sie sind kleine Oase, geschaffen von ihren Gärtnern, die in diesem Buch auch zu Wort kommen und dabei ehrlich sagen, was sie über das Gärtnern und den Garten itself denken. Interessant find ich auch, wie manche zu den Gärten gekommen sind und dass es auch verschiedene Möglichkeiten des Besitzens des Schrebergartens geben kann.

Nach dieser Lektüre bekommt man direkt Lust, einen eigenen Schrebergarten aufzuziehen und loszugärtnern (trotz der abschreckend langen Wartezeiten, die es leider in vielen Städten gibt).

Als Bonus empfand ich die (hauseigenen) Tipps der Gärtner, die ich zwar nicht alle umsetzen kann (weil es mir (noch) an einem Garten fehlt), aber mir zeigen, dass sich viele wirklich mit ihrem Garten und was darin wachsen kann auseinandersetzen. Und wer weiß, der eigene Garten kommt vielleicht schneller, als geplant.

Das Buch ist viel mehr ein Porträt über Kleingärtner und ihre Gärten als ein Sachbuch über Schrebergärten (wer hier also konkrete Planungstipps oder Pflanz- und Bauanleitungen sucht, ist mit diesem Buch eher fehlbedient), das sehr liebevoll und detailreich ausgearbeitet wurde. Auch die Autorinnen selbst kommen mit ihren Gärten zu Wort. Die Texte sind sehr spannend geschrieben und werden auch beim 19. & 20. Schrebergarten nicht langweilig.
Insgesamt ist dies ein wunderbar inspirierendes Buch für alle, die ein Herz für Schrebergarten haben oder einfach auch mal schauen wollen, wie es sich mit so einem Kleingarten lebt.

Donnerstag, 13. April 2017

Gelesen im M ä r z !

Hallo lieber Leser!
Dezent verspätet kommt hier mein Märzrückblick:
Mein März stand ganz im Zeichen der neuen Arbeitsstelle - das erforderte viel Kraft und Energie. Das Lesen kam leider ein bisschen zu kurz, obwohl ich mir angewöhnt habe, in der Mittagspause, die immerhin 2 Stunden dauert, zu lesen. Dieser Monat stand außerdem auch ganz im Zeichen der Rezensionsexemplare.

 Im März habe ich gelesen:
  1. Susanne Kliem - Das Scherbenhaus
  2. Alessandro Biamonti - ArchiFlop
  3. S.K. Tremayne - The Fire Child
  4. Hakan Nesser - Die Einsamen
  5. Tanja Heitmann - Das Haus am Fluss
  6. Caroline Lahusen/ Sylvia Doria - Die neue Schrebergarten-Kultur
  7. Claire Hoffmann- Die Liebe zum Regen

Abgebrochen:
Walter-Jörg Langbein - Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre



Was ich noch dazu sagen möchte:
  • Die Rezensionen zu 'Das Scherbenhaus' von Susanne Kliem findest du hier und die Rezension zu 'ArchiFlop' von Alessandro Biamonti findest du hier. Beide Bücher fand ich klasse.
  • 'The Fire Child' von S.K. Tremayne hat mich leider ein bisschen enttäuscht zurück gelassen. Nach 'Eisige Schwestern' waren meine Erwartungen hoch und - keine Ahnung, ob es am Englisch lag oder an der Geschichte itself - aber ab der Hälfte wurde es irgendwie komisch. Sehr schade. 
  • Hakan Nessers 'Die Einsamen' wurde mir spontan von meiner (neuen) Arbeitskollegin ausgeliehen und da ich schon immer mal einen Nesser lesen wollte, griff ich zu. Leider hatte das Buch seine Längen, der Erzählstil an und für sich hat mir aber zugesagt und das war sicher nicht mein letzter Nesser. 
  • Abgebrochen habe ich 'Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre' von Walter-Jörg Langbein - hätte eigentlich super Themen gehabt, aber war leider super-langweilig geschrieben, so dass ich schon nach einem Drittel abgebrochen habe. Schade. 
  • Die Rezension zu 'Das Haus am Fluss' von Tanja Heitmann findest du hier. Ich empfand das Buch als eine gute Unterhaltung für Zwischendurch, die einen eher ruhigen Tenor hat. 
  • Eine Rezension hab ich auch zu 'Die Liebe zum Regen' von Claire Hoffmann geschrieben und diese findest du hier. 
  • Eine Rezension folgt noch zu 'Die neue Schrebergarten-Kultur' von Lahusen & Doria.

Highlights waren:
Susanne Kliem - Das Scherbenhaus
Alessandro Biamonti - ArchiFlop

 Und wie war dein Monat?